Wieder am Steuer

MPU Vorbereitung Materialien: Warum ich auf den MPU Masterplan Alkohol setze

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Es ist wieder einer dieser Sonntagabende in Neuhausen. Draußen vor dem Fenster schimmert das blaue Licht der Straßenlaterne auf dem nassen Asphalt, und ich sitze hier auf dem Küchenboden, den Rücken gegen den Kühlschrank gelehnt. Neben mir steht eine Tasse Pfefferminztee, der schon längst eiskalt geworden ist. In meiner Hand halte ich diesen einen schwarzen Kugelschreiber, der so ein kratziges Geräusch macht, wenn ich in mein Workbook schreibe – ein Geräusch, das in der Stille meiner Wohnung fast schon laut wirkt. Es ist Woche 42, seit ich meinen Führerschein an der Straße abgegeben habe, und heute fühlt es sich besonders schwer an.

Bevor ich dir erzähle, warum ich mich durch dieses dicke Workbook quäle, ein kurzer Hinweis: In diesem Blog teile ich meine ganz persönlichen Erfahrungen. Das hier ist keine Rechtsberatung und auch keine Therapie. Ich habe mir den MPU Masterplan Alkohol selbst gekauft und arbeite ihn für mich durch. Da ich von dem Konzept überzeugt bin, sind hier Affiliate-Links enthalten. Wenn du darüber etwas kaufst, bekomme ich eine Provision, aber für dich bleibt der Preis gleich. Bei rechtlichen Fragen solltest du immer einen Anwalt für Verkehrsrecht kontaktieren, und wenn du Hilfe beim Thema Alkohol brauchst, sind Suchtberatungsstellen die richtigen Ansprechpartner.

Der Schock vom November und das Chaos im Kopf

Ich erinnere mich noch genau an den Moment im letzten November, als der Brief von der Führerscheinstelle in meinem Briefkasten lag. Die formale Aufforderung zur MPU. Obwohl ich wusste, dass sie kommen würde, hat es sich angefühlt wie ein Schlag in die Magengrube. Mit 1,4 Promille erwischt zu werden, ist kein Kavaliersdelikt – ab 1,1 Promille gilt man rechtlich als absolut fahruntüchtig, und ich lag da deutlich drüber. Als ehemalige Office Managerin bin ich es gewohnt, Dinge zu organisieren, 50 Leute zu koordinieren und für jedes Problem eine Lösung zu finden. Aber in diesem Moment stand ich vor einem Trümmerhaufen, den ich nicht einfach wegorganisieren konnte.

Nahaufnahme eines handgeschriebenen Tagebuchs mit Notizen zur MPU Vorbereitung.

Ich habe die ersten Wochen damit verbracht, in anonymen Foren zu lesen. Das war der größte Fehler. Überall liest man Horrorgeschichten: „Der Gutachter will dich nur durchfallen lassen“, „Du musst lügen, sonst hast du keine Chance“, „Trink einfach gar nichts mehr, dann passt das“. Ich war völlig gelähmt von all den widersprüchlichen Ratschlägen. Irgendwann saß ich weinend in der U7 Richtung Westfriedhof und dachte mir: Das kann es doch nicht sein. Ich brauche Struktur. Ich brauche etwas Handfestes, das ich wie ein Projekt angehen kann, so wie ich früher im Büro gearbeitet habe.

Warum ein Workbook und kein Schnellkurs?

Nach einigem Suchen bin ich auf den MPU Masterplan Alkohol gestoßen. Es gab auch andere Optionen, wie zum Beispiel den FLEX3 Online Kurs für Drogen, den eine Bekannte aus einer Selbsthilfegruppe nutzt. Aber für mich als „Alkoholfall“ war klar, dass ich etwas brauche, das sich ganz spezifisch um meine Themen kümmert: das leidige Thema Trennungsvermögen, die Analyse meiner Trinkmotive und die Vorbereitung auf das psychologische Gespräch.

Der größte Unterschied zu den schnellen Beratungsgesprächen, die man überall in München für viel Geld buchen kann, ist der Zeitaufwand. Der Masterplan ist kein „In 24 Stunden zum Führerschein“-Ding. Er erfordert Eigenarbeit. Manchmal sitze ich stundenlang über einer einzigen Frage. Das ist anstrengend, ja. Aber ich merke, wie sich dadurch etwas in mir verändert. Es ist eine tiefere Verinnerlichung. Ich lerne nicht einfach nur Antworten auswendig, sondern ich verstehe langsam, warum ich an diesem Samstagabend im Spätsommer 2025 dachte, es sei eine gute Idee, noch selbst zu fahren.

Das Modul 3: Mein persönlicher Endgegner

Wenn ich ehrlich bin, habe ich dieses Workbook im frühen Frühling, so um den März herum, gekauft und erst mal zwei Wochen lang nur angestarrt. Besonders Modul 3. Da geht es um die tieferen Gründe. Warum habe ich getrunken? Was war der Auslöser? Ich habe zwei Wochen lang auf die gleiche blanke Seite gestarrt, weil ich nicht bereit war, ehrlich zu mir selbst zu sein. Es ist so viel einfacher zu sagen „Es war halt eine Hochzeit, alle haben getrunken“, als zuzugeben, dass mein Stresslevel im Job so hoch war, dass ich verlernt hatte, ohne ein Glas Wein am Abend runterzukommen.

Das MPU Masterplan Alkohol Workbook auf dem Boden neben einer Tasse Tee.

Ich habe jahrelang ein 50-Personen-Büro geleitet, aber ich war nicht in der Lage, mir für den Heimweg nach einer Feier ein Taxi zu rufen. Diese Diskrepanz zwischen meinem Selbstbild als „perfekte Managerin“ und der Realität, die nachts um drei an der Straßenseite endete, tut weh. Das Workbook zwingt mich dazu, genau da hinzuschauen. Es ist wie ein Spiegel, in den man nicht immer schauen will. Inzwischen weiß ich, dass mein ETG-Wert und die Abstinenznachweise nur ein Teil der Miete sind. Die charakterliche Eignung ist das, worauf es ankommt.

Konkrete Momente des Scheiterns

Letzten Monat, an einem Sonntagabend, war ich kurz davor, alles hinzuschmeißen. Ich hatte mich mit den Methoden für den Abstinenznachweis beschäftigt und war völlig überfordert mit den Terminen beim Labor. Ich habe das Workbook zugeknallt und es unter das Sofa geschoben. Eine Woche lang habe ich es nicht angerührt. Ich habe stattdessen nur die Zimmerdecke angestarrt und mich gefragt, ob ich das jemals schaffen werde. In solchen Momenten fühlt sich der Weg zum Führerschein an wie eine Wanderkarte im dichten Nebel – man weiß, dass es einen Weg gibt, aber man sieht die nächste Markierung nicht.

Aber genau dafür ist das Tagebuch da. Und genau deshalb ist der Masterplan für mich wertvoll: Er gibt mir die Markierungen vor, wenn ich sie selbst nicht sehe. Er erklärt mir in einfachem Deutsch, was ein Lehrgespräch beim Gutachter eigentlich ist und worauf es ankommt, ohne mich wie eine Nummer zu behandeln. Wenn du dich auch gerade in dieser Phase befindest, schau dir vielleicht auch mal an, wie andere Frauen in München damit umgehen, zum Beispiel hier: MPU Vorbereitung für Frauen: Warum meine Geschichte in Neuhausen anders ist.

Mein Fazit zum Sonntagabend

Der Tee ist jetzt wirklich kalt. Ich klappe das Workbook für heute zu. Ich habe heute nur drei Sätze geschrieben, aber es waren drei ehrliche Sätze. Das ist mehr wert als zehn Seiten auswendig gelernte Phrasen aus irgendeinem Forum. Der MPU Masterplan Alkohol ist kein Zaubermittel, er nimmt dir die Arbeit nicht ab. Aber er gibt dir das Werkzeug, die Arbeit überhaupt erst machen zu können.

Ein fast geschlossenes Workbook in einer ruhigen Münchener Wohnung am späten Abend.

Es ist ein langer Prozess. Manchmal fühle ich mich immer noch wie die 36-Jährige, die einmal richtig Mist gebaut hat und jetzt die Scherben aufsammelt. Aber während ich hier auf dem Küchenboden sitze, merke ich: Ich fange an, die Scherben nicht nur wegzuräumen, sondern daraus etwas Neues zu bauen. Wenn du auch nach einer Struktur suchst, die über das bloße Bestehen der Prüfung hinausgeht, kann ich dir den MPU Masterplan Alkohol wirklich ans Herz legen. Es ist hart, es ist zeitaufwendig, aber es fühlt sich zum ersten Mal nach echtem Fortschritt an. Wir hören uns nächsten Sonntag. Vielleicht ist der Tee dann ja mal warm.

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Der MPU Masterplan Alkohol

Vorteile

  • ✓ Sehr strukturiertes Workbook-Format, ideal für ehemalige Office-Menschen
  • ✓ Tiefgehende Module zum Trennungsvermögen
  • ✓ Erklärt ETG-Werte und Abstinenznachweise in einfachem Deutsch
  • ✓ Fördert echte Selbstreflexion statt Auswendiglernen

Nachteile

  • − Hoher zeitlicher Aufwand durch intensive Eigenarbeit
  • − Man muss wirklich ehrlich zu sich selbst sein (tut manchmal weh)
  • − Kein 'Schnellkurs' für Kurzentschlossene
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