
Sonntagabend in Neuhausen. Der Tee ist längst kalt geworden — mal wieder. Ich sitze auf dem Küchenboden, den Rücken gegen die kühle Front des Kühlschranks gelehnt, und starre auf den gelben Umschlag, der seit November 2025 mein Leben bestimmt. Es ist jetzt Mitte Juni 2026, und draußen dämmert es über dem Rotkreuzplatz. In meinem Notizbuch für die abstinenten Wochen ist heute ein kleiner, dunkler Punkt. Ein schlechter Tag. Einer dieser Tage, an denen die Frage „Wie soll ich das jemals schaffen?“ lauter ist als jede vernünftige Antwort aus meinem Workbook.
Hinweis: Bevor ich mir den Frust von der Seele schreibe — dieser Blog enthält Affiliate-Links. Wenn du über diese Links etwas kaufst, erhalte ich eine Provision, aber für dich bleibt der Preis gleich. Ich empfehle hier nur Dinge wie den Masterplan, die ich selbst auf meinem Küchenboden durchgearbeitet habe. Ich bin keine Verkehrspsychologin und keine Anwältin, nur eine 36-jährige ehemalige Office Managerin, die nach einer Hochzeit mit 1,4 Promille den Führerschein verloren hat. Bei rechtlichen Fragen brauchst du einen Fachanwalt für Verkehrsrecht, bei Suchtfragen eine Beratungsstelle. Meine vollständige Offenlegung findest du auf der Über-mich-Seite.
Letzten Mittwoch in der U7 Richtung Westfriedhof habe ich mich dabei ertappt, wie ich die anderen Fahrgäste beobachtet habe. Wer von denen hat wohl noch seinen Lappen? Wer von denen muss sich nicht rechtfertigen, warum er zum Termin bei der Verkehrspsychologin fährt? Ich stecke mitten in der Entscheidungsschlacht: Brauche ich eine teure Einzelberatung für hunderte Euro die Stunde? Reicht ein Gruppenkurs? Oder kann ich das alleine mit meinem Workbook schaffen? Die Frage nach der richtigen Medizinisch-Psychologische Untersuchung Vorbereitung ist wie eine Wanderkarte im Nebel — man weiß, man muss nach oben, aber jeder Pfad sieht verdammt teuer oder verdammt unsicher aus.
Einzelberatung: Der Luxusweg mit Tiefgang (und dem heißen Stuhl)
Ich hatte diesen einen Termin bei einer Verkehrspsychologin in der Nähe vom Hauptbahnhof. Eine Stunde, die sich anfühlte wie eine Ewigkeit. Einzelberatungen haben diesen einen riesigen Vorteil: Es geht nur um mich. Um meine Geschichte. Um die 1,4 Promille an diesem verfluchten Samstagabend im Spätsommer 2025. Wir haben über meine charakterliche Eignung gesprochen, ein Wort, das sich wie ein Urteil anfühlt, wenn man es zum ersten Mal hört. In meinem Verkehrspsychologe München MPU: Mein Erfahrungsbericht zur ersten Beratung habe ich ja schon erzählt, wie nervös ich war.
Aber — und das ist das große Aber, das mich nachts wachhält — die Kosten sind Wahnsinn. Einzelstunden fressen das Ersparte schneller auf, als man „Abstineznachweis“ sagen kann. Es ist effektiv, ja. Man kommt schneller an die Wurzel, warum man überhaupt getrunken hat. Aber für jemanden wie mich, die gerade versucht, ihr Leben nach dem Jobverlust in der mittelständischen Firma neu zu sortieren, ist das ein finanzieller Kraftakt. Ich sitze oft hier und rechne: Eine Stunde Einzelberatung oder drei Wochen Wocheneinkauf bei Edeka? Das macht was mit einem.

Gruppenkurse: Günstiger, aber bin ich nur eine Nummer?
Eine Bekannte aus einem Forum nutzt FLEX3 Online MPU Drogen, weil sie wegen Cannabis dran war. Sie erzählte mir von der Kosteneffizienz. Gruppenkurse oder standardisierte Online-Programme sind oft günstiger, wenn es um die reine Wissensvermittlung geht. Man lernt die harten Fakten: Was ist ein Ethylglucuronid (ETG)-Wert? Wie funktioniert die rechtliche Trennung? Aber ich hatte Angst, in der Masse unterzugehen. Mein Fall ist individuell — 1,4 Promille sind nicht 0,8 und nicht 2,5. Ich brauchte etwas, das dazwischen liegt.
Der große Trade-off ist: Gruppenkurse bieten Struktur, aber oft fehlt die Zeit für das, was wehtut. Ich habe für mich gemerkt, dass ich eine Brücke brauche. Etwas, das mich an die Hand nimmt, ohne dass ich pro Minute bezahlen muss, aber das tiefer geht als ein bloßer Frontalvortrag in einem miefigen Seminarraum am Samstagvormittag.
Mein Rettungsanker: Der MPU Masterplan Alkohol
Nachdem ich im November den Brief vom KVR im Briefkasten hatte, war ich erst mal zwei Wochen wie gelähmt. Dann kam der Moment, in dem ich mir den MPU Masterplan Alkohol bestellt habe. Es ist ein Workbook, ein Kurs, ein Begleiter. In Woche 32 ohne Führerschein saß ich das erste Mal davor. Es war nicht wie ein Schulbuch, eher wie ein Spiegel, den man eigentlich nicht putzen will, weil man Angst vor dem hat, was man sieht.
Besonders das Modul zur Trennungslogik hat mich fertiggemacht. Da geht es um die Fähigkeit, Trinken und Fahren strikt zu trennen. Ich dachte immer, ich hätte das im Griff. Schließlich bin ich 36, ich bin kein Teenie mehr. Aber das Workbook zwingt einen zu einer Ehrlichkeit, die wehtut. Ich musste aufschreiben, warum ich an jenem Abend dachte, die 1,4 Promille wären „schon okay“ für die paar Kilometer durch Neuhausen. Spoiler: Es war nie okay. Es war reines Glück, dass nichts Schlimmeres passiert ist als eine Polizeikontrolle. Durch die MPU Vorbereitung psychologisches Gespräch: Mehr Sicherheit durch den Masterplan habe ich erst verstanden, wie der Gutachter denkt.

Der Moment, in dem ich fast aufgegeben hätte
Es war ein Dienstagabend im Mai. Ich hatte eine Mail von meiner ehemaligen Lieblings-Bar im Posteingang — ein Newsletter für ein Event. Ich habe ihn nicht gelöscht, sondern minutenlang angestarrt. Mein erster Impuls war: „Ach, ein Glas geht doch, merkt ja keiner.“ Ich hatte das Workbook vor mir liegen, aufgeschlagen bei den Reflexionsfragen zu Rückfallstrategien. Ich habe es wütend zugeschlagen und bin ins Bett gegangen. Ich habe mich geschämt. Ich habe das Ding danach eine ganze Woche nicht angefasst.
Am nächsten Morgen, im Bus, habe ich mir klargemacht: Genau dafür ist die Vorbereitung da. Um diese Impulse zu erkennen, bevor sie zur Tat werden. Ob man das in einer Einzelberatung lernt oder mit einem Kurs wie dem Masterplan, ist am Ende eine Frage des Typs (und des Geldbeutels). Aber man muss es tun. Nichts tun ist der sicherste Weg, durch die MPU zu rasseln. Wer glaubt, er könne den Gutachter belügen, hat schon verloren. Die merken das. Die sehen, ob man sich wirklich mit seinem „Mist“ auseinandergesetzt hat oder ob man nur die richtigen Antworten auswendig gelernt hat. Deshalb ist die Rückfallprävention für die MPU Alkohol: Warum ich meine schlechten Tage markiere für mich so überlebenswichtig geworden.
Fazit: Was hilft wirklich weiter?
Wenn mich heute eine Freundin fragen würde (die, der ich immer noch nicht ganz erzählt habe, dass ich nicht wegen „Sport“ so viel zu Fuß gehe), würde ich sagen: Es ist eine Mischung. Die Einzelberatung gibt dir den letzten Schliff für das Gespräch. Aber das Fundament — das tägliche Auseinandersetzen mit dem ETG-Wert, der rechtlichen Lage und dem eigenen Versagen — das passiert zu Hause auf dem Küchenboden.
Für mich war der MPU Masterplan Alkohol der Schlüssel, um überhaupt erst mal sprachfähig zu werden. Ohne das Wissen aus den Modulen wäre ich in der Einzelberatung völlig verloren gewesen und hätte nur teure Zeit mit Schweigen verschwendet. Es ist wie ein Trainingslager für die Seele. Man lernt, die Verantwortung zu übernehmen, statt sie auf die „blöde Situation“ oder den „Stress im Job“ zu schieben. Ich bin natürlich keine Therapeutin — wenn du merkst, dass du tiefergehende Hilfe brauchst, such dir bitte eine Suchtberatungsstelle. Aber für die MPU-Logik ist das Workbook Gold wert.

Morgen ist Montag. Eine neue Woche in Neuhausen. Die U7 wartet. Und mein Notizbuch hat für morgen hoffentlich keinen dunklen Punkt mehr, sondern eine Notiz über einen kleinen Erfolg. Vielleicht öffne ich mal wieder das Workbook und arbeite an den Trinkanlässen. Es ist mein Weg zurück — Schritt für Schritt, Seite für Seite. Wenn du auch gerade an diesem Punkt stehst und nicht weißt, wo du anfangen sollst: Fang bei dir selbst an. Schau dir den Masterplan mal an, wenn du eine Struktur brauchst, die dich nicht finanziell ruiniert, aber psychologisch fordert. Wir sehen uns nächsten Sonntagabend. Bleib dran.